„Die Welt der Luftrettung ist faszinierend“, betont Jens Currle und freut sich, dass er mit seinem Team vom Rotkreuz-Landesmuseum in Geislingen diese mittlerweile 55-jährige Erfolgsgeschichte des Standorts Ulm präsentieren kann. Der Leiter des Museums unterstreicht insbesondere den regionalen und lokalen Aspekt, den die Ausstellung haben wird. Das „Ulmer Luftrettungszentrum“ (LRZ) wurde am 2. November 1971 „als zweiter Standort in Deutschland mit dem Rettungshubschrauber ausgestattet“, so der Museumsmacher weiter. Der Standort Ulm sei seit seiner Gründung bis heute stets an innovativen Einsatzkonzepten, Entwicklungen von Geräten und medizinischen Forschungsprojekten beteiligt. Auch wenn heute der Rettungshubschrauber von der ADAC-Luftrettung betrieben wird, stellt die Bundeswehr weiterhin das medizinische Personal (Notarzt und HEMS-TC). Die Feuerwehr Ulm war ein innovativer Partner in den Anfangsjahren der Luftrettung. Welche Einsatztaktik damals zum Tragen kam erzählt die interessante Sonderausstellung. „Anhand ausgewählter und einzigartiger Exponate und beeindruckenden Bildern kann die dynamische Entwicklung in der Luftrettung als starker Partner und wichtiger Unterstützer des deutschen Rettungsdienstes nachvollzogen werden“, verspricht Jens Currle.
Die Ausstellung wird am 7. März um 14 Uhr eröffnet werden und ist bis Ende November zu sehen.
Info:
Das Museum im DRK-Zentrum an der Heidenheimer Straße in Geislingen ist von März bis November am ersten Samstag und am zweiten Sonntag des Monats von 13 bis 17 Uhr geöffnet. Führungen, auch außerhalb der Öffnungszeiten, unter Tel. 07161 6739-0 oder info(at)rotkreuz-landesmuseum(dot)de
Weitere Informationen unter www.rotkreuz-landesmuseum.de
