· GZ 2026

Doris Maurer spendete 100 Mal

Bad Überkingens Bürgermeister Matthias Heim zeichnet in der Ratssitzung eifrige Blutspender aus.

Bad Überkingen - In der letzten Gemeinderatssitzung des abgelaufenen Jahres wurden in Bad Überkingen wie üblich treue Blutspender ausgezeichnet. Bürgermeister Matthias Heim dankte den Blutspendern auch im Namen des Deutschen Roten Kreuzes für ihren unermüdlichen Einsatz. 

Für Heim hat das Blutspenden eine lange und bewegte Geschichte. Schon in der Antike erkannten Ärzte die Bedeutung des Blutes für das Leben. Doch erst im 20. Jahrhundert, nach der Entdeckung der Blutgruppen durch Karl Landsteiner, wurde es möglich, Bluttransfusionen sicher durchzuführen. Diese Entwicklung habe nicht nur die Medizin revolutioniert, sondern auch Tausenden von Menschen in Not das Leben gerettet. 

Der DRK-Blutspendedienst wurde 1952 ins Leben gerufen und trägt seither maßgeblich dazu bei, die Versorgung der Krankenhäuser mit Blutprodukten sicherzustellen. Der Blutspendedienst sei aber darauf angewiesen, „dass Menschen wie Sie sich regelmäßig zur Verfügung stellen, um Blut zu spenden“. Dieses Engagement sei unerlässlich, denn jeder Spender könne bis zu drei Menschenleben retten. 

Für Heim ist jede Spende ein Akt der Nächstenliebe und des Mitgefühls. „Damit setzen Sie ein Zeichen der Solidarität in einer Zeit, in der Zusammenhalt und Unterstützung mehr denn je gefragt sind.“ Deshalb müsse man gemeinsam dafür sorgen, dass mehr Menschen die Vorteile des Blutspendens erkennen und bereit sind, sich zu engagieren. Für den Bürgermeister sind die Blutspender „Helden des Alltags“.

Anschließend zeichnete der Bürgermeister die anwesenden Blutspender mit einer Urkunde, einer Ehrennadel sowie einer Geschenktasche aus. Doris Maurer war 100 Mal beim Blutspenden, Günter Gürtler war 75 Mal beim Aderlass, Birgit Pilz 25 Mal und Andreas Kreissig sowie Jochen Bischoff je zehnmal. 

Nicht anwesend waren Frank Rosinger zehn Blutspenden, sowie Jurica Budimir und Joachim Rasch je 25 Spenden.