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Dankeschön-Essen für freiwillig Engagierte

Viele freiwillig Engagierte machen das Leben im DRK-Seniorenzentrum Hattenhofen bunter. Traditionell gab es im Februar für sie ein „Dankeschön-Essen“ beim gemütlichen Beisammensein.

Im DRK-Seniorenzentrum Hattenhofen ist es Tradition, einmal im Jahr alle ehrenamtlich Tätigen zu einem gemeinsamen Essen einzuladen. Auch diesmal konnte die Einrichtungs- und Pflegedienstleiterin Kati Schultheiss viele Gäste begrüßen und freute sich: „Kein Haus hat so viele freiwillig Engagierte wie wir. Vielen Dank für euren Einsatz!“ 

Ob Sitzgymnastik, Balance- und Gedächnistraining, Kuchen für die Cafeteria, Beschäftigungsangebote, musikalische Nachmittage oder Festivitäten, ob Gruppen- oder Einzelaktivitäten – vieles könnte ohne die freiwillig Engagierten gar nicht stattfinden und das Leben im Haus wäre weniger bunt. „Das Haus gibt es nun seit 18 Jahren und einige sind schon von Anfang an dabei“, machte Schulheiss deutlich. 

Zum Beispiel Siegfried Blickle, der die Bewohner*innen jeden Mittwoch mit seiner Gitarre unterhält und zum Mitsingen anregt. Der „Musiker“, der in Holzmaden wohnt und selbst mittlerweile 90 Jahre alt ist, ist trotz seines hohen Alters unermüdlich im Einsatz. Musik und gemeinsames Singen ist beliebt bei den Bewohner*innen und so ist es ein Glück für die Einrichtung, dass es gleich mehrere musikalische Ehrenamtliche gibt. Paul Dietrich gibt einmal pro Woche und an Festen den Mann am Klavier, Erika Schloz unterhält zweimal im Monat mit ihrem Akkordeon. 

Erwin Bodner und Monika Erz sind regelmäßig für die Kaffeemusik zuständig und sorgen bei Festen wie Fasching oder beim Tanz in den Mai für Stimmung und gute Laune. Ein Video- Jahresquerschnitt, den zwei Betreuungskräfte vorbereitet hatten, zeigte das breite Spektrum der ehrenamtlichen Tätigkeiten auf. Marlies Barteit-Klopp zum Beispiel sorgt mit alten Spielen von früher für Unterhaltung. „Ringlein, Ringlein du musst wandern“ oder „Kaiser wieviel Schritte gibst du mir“ sind beliebt und wecken Erinnerungen“, erzählt sie „und bei Stelzen- oder Hula-Hoop-Vorführungen wird immer viel gelacht.“ Und was wäre eine Cafeteria ohne Kuchen, für die fleißige Bäckerinnen sorgen? 

n einem Tisch sitzt ein gut gelauntes Männer-Sechserteam, das sich für Haus und Garten zuständig fühlt und immer mal wieder einen Samstag kommt. Mähen, Hecken schneiden, streichen, Garten richten“, zählen sie auf. Die Herren haben ganz unterschiedliche Beziehungen zu Mitarbeitenden der Einrichtung. Auch Guiseppe Gullo, der kleinere Reparaturen ausführt, Glühbirnen und Klodeckels wechselt und sich selbst als „Mädchen für alles“ bezeichnet, ist durch seine Frau Tina zu seinem Ehrenamt gekommen. Sie arbeitet in der Hauswirtschaft des DRK-Seniorenzentrums, ist zudem aber auch freiwillige Kuchenbäckerin. 

Beim gemeinsamen Essen, für das Sieglinde Eitle viel Zeit in die Vorbereitung gesteckt hatte, kamen alle miteinander ins Gespräch. Mitarbeitende, Ehrenamtliche und Heimleitung – man kennt und schätzt sich und setzt sich in harmonischem Miteinander für das Wohl der Bewohner*innen ein. Und wie immer freuten sich deshalb alle, dass das traditionelle „Dankeschön-Essen“ einmal alle zusammengeführt hatte.