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NWZ, 15.07.2010

24-Stunden-Übung in Hattenhofen

Hattenhofen - 16 Jugendliche haben bei einer rundum spannenden 24-Stunden-Übung in Hattenhofen gezeigt, was sie als Jugendsanitäter bereits gelernt haben. Teilweise gemeinsam mit der örtlichen Jugendfeuerwehr wurden sie von Alarm und Notrufen überrascht und bewältigten die Aufgaben mit Bravour. Freitagabend 18 Uhr:

Zur Übung gehörte auch ein simulierter Einsatz bei einem Unfall mit einem Auto und einem Linienbus.
Zur Übung gehörte auch ein simulierter Einsatz bei einem Unfall mit einem Auto und einem Linienbus.

Schon schrillte der Alarm. Das Übungsszenario: Ein Linienbus war mit einen Auto zusammengestoßen. Vermutlich elf Verletzte und eingeklemmte Personen. Die Jugendlichen beider Rettungsorganisationen gaben alles, schafften Hand in Hand, bargen und versorgten die Verletzten. Viele Neugierige, die zur Unfallstelle geeilt waren, applaudierten. Nach dem Abendessen folgte eine „Schnitzeljagd“ mit allen Fahrzeugen. Als man gerade in die Schlafsäcke kriechen wollte, schrillte wieder der Alarm durchs Haus. Allerdings ein Fehlalarm. Um sechs Uhr früh wurden dann zwei „Vermisste“ gemeldet, eifrig gesucht und in einem Waldstück gefunden. Im Laufe des Samstags gab es die unterschiedlichsten Notfälle in den Haushalten der Eltern. Als um die Mittagszeit über Funk ein Brand in einem Betrieb gemeldet wurde, rasten die Jugendsanitäter, von den Jugendleitern und Helfenden gefahren, der Jugendfeuerwehr zur Seite. „Hervorragend gemeistert“, lautete das Urteil der Verantwortlichen.