Heizung für die Einsatzzelte
Das Deutsche Rote Kreuz benötigt Ausstattung – 4.000 Euro beigesteuert
Im Rahmen der NWZ-Aktion „Guten Taten“ sollen mehrere Zeltheizgeräte für die Bereitschaften und Schnelleinsatzgruppen des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) im Landkreis bezuschusst werden.
Kreis Göppingen - Fast in jeder gesundheitlichen Notlage sind die Männer und Frauen des Deutschen Roten Kreuzes Tag und Nacht für uns da – und die meisten gehen dieser verantwortungsvollen Aufgabe ehrenamtlich nach.

- Die Einsatzzelte werden in kalten Jahreszeiten beheizt
Im Zeichen der Menschlichkeit setzen sich die knapp 800 freiwilligen Helfer und zirka 140 hauptamtlichen Mitarbeiter im Kreis Göppingen für Leben, Gesundheit, Wohlergehen, Schutz sowie die Würde der Menschen ein.
Obendrein fühlen sich diesen Zielen die über 18 500 Fördermitglieder verpflichtet. Die Sondereinsatzmannschaften des DRK sind nach einsatztaktischen Gesichtspunkten flächendeckend im ganzen Verwaltungsbezirk verteilt, um im Bedarfsfall rasch und schlagkräftig zu handeln. Nicht nur das persönliche Engagement, sondern zahlreiche Hilfsmittel sind dafür nötig. So auch die dringend benötigten Zeltheizgeräte. Für deren Anschaffung sollen 4.000 Euro aus den Spenden der „Guten Taten“ finanziert werden.
Unabhängig vom Ereignis ist es notwendig, für die Behandlung verletzter Personen, sowie zur Versorgung der Einsatzkräfte, Großraumzelte aufzustellen. Diese müssen meistens nachts und natürlich bei schlechter wie frostiger Witterung beheizt werden. Allein im vergangenen Jahr absolvierten die unterschiedlichen Abteilungen der ehrenamtlichen Helfer wie Schnelleinsatzgruppen und Bereitschaften insgesamt 52 Einsätze im gesamten Kreisgebiet. Darunter waren auch mehrere Wohnungs- und Dachstuhlbrände. Vor genau zwei Jahren standen beim Großbrand einer ehemaligen Geislinger Brauerei für rund 100 Feuerwehrleute und 20 Helfer des DRK gerade einmal zwei beheizte Zelte bereit.
Wurden im April 2009 die Hauseigentümer während ihres Wohnhausbrandes in Geislingen/Stötten erstversorgt, fanden sechs Monate später weitere betroffene Familienmitglieder beim Brand einer Kfz-Werkstatt gleichfalls Hilfe im DRK-Zelt.
Die letzten Einsätze liegen noch gar nicht lange zurück: Vergangenen November musste ein Hotel in Albershausen geräumt werden und bei einem Göppinger Wohnungsbrand im Vormonat fanden deren Bewohner schnelle Unterstützung.
Wichtiger Bestandteil einer raschen Hilfe ist die ortsunabhängige Behandlung und Versorgung infolge der mobilen Einsatzzelte. Aufgrund dieses modularen Konzepts, können innerhalb kürzester Zeit standardisierte Versorgungskapazitäten eingerichtet und betrieben werden. Die Zeltheizungen sind als mobile Kraftstoffheizungen (Diesel), analog den Standheizungen in den Kraftfahrzeugen, jedoch mit einer höheren Leistung zu haben, oder die erwärmte Luft wird über flexible Schlauchsysteme ins innere des Zeltes geleitet.
Diese zusätzliche Ausstattung wird weder aus Bundes- oder Landesmitteln, noch von einem anderen Kostenträger getragen, sondern ausschließlich vom DRK Kreisverband Göppingen finanziert. Deshalb ist die Organisation auf Spenden angewiesen.

