Zwei neue Fahrzeuge für den Rettungsdienst des Deutschen Roten Kreuz
„Das neue Design hat eine noch besserer Signalwirkung, der Aufbau ist aerodynamischer gestaltet“, Holger Böhm ist erfahrener Rettungsassistent. Sachkundig weist er Vertreter des Kreisvorstandes des Deutschen Roten Kreuz (DRK) und der Krankenkassen der Region auf die Besonderheiten der beiden funkelnagelneuen Rettungsfahrzeuge hin, die der DRK-Rettungsdienst in diesen Tagen in Betrieb nehmen wird.
Die beiden Neuen ersetzen zwei Modelle, die weit über 200.000 Kilometer und viele Jahre rasende Dienstzeit auf dem Blechdachbuckel haben.
„Sieht aus wie ein Wohnmobil“, schmunzelt der DRK-Kreisvorsitzende Peter Hofelich, doch als Rettungsdienstleiter Matthias Fink Heck- und Seitentüren öffnet, wird schnell deutlich, dass es sich um hochmoderne Rettungstechnik handelt. Ein paar Pferdestärken mehr bieten den Rettungsfahrern im Einsatzfall das gute Gefühl von Kraftreserven unter der Motorhaube. Im Hightech-Aufbau können Laien bestenfalls über die vielen Schubfächer, Ton- und Lichtsignale staunen.
Die Experten Holger Böhm und Matthias Fink erläutern perfekt untergebrachte Kühlmöglichkeiten für Medikamente und Patienten, mobile EKG- und Elektroschockgeräte, Monitore und Leuchtanzeigen, auf denen alle lebensnotwendigen Werte eines kranken, verletzten oder kollabierten Menschen aus jedem Winkel heraus einsehbar sind.
„Wir können wirklich froh darüber sein, im Notfall solch hervorragende Standards zu haben“, murmelt Roland Schwarz, Geschäftsführer der IKK-Regionaldirektion beeindruckt. Rüdiger Leib von der AOK-Geschäftsleitung der Region, Irmgard Weber, Peter-Jürgen Kummer, Alexander Sparhuber und Peter Hofelich vom Vorstand des DRK-Kreisverbandes nicken zustimmend. Zwar seien die rund 160.000 Euro pro Fahrzeug eine stolze Summe, doch „jeder kann der Nächste sein, der mit einem der Fahrzeuge gerettet werden muss“.
Vieles, was beispielsweise in den USA längst üblich und bewährt ist, finde erst allmählich in europäische Standards, erklärt Matthias Fink und weist auf eine zusätzliche Seitentür, über die eine komplette Rettungsausrüstung direkt von einer möglichen Verkehrsunfallsituation aus erreichbar ist. Holger Böhm sorgt als stellvertretender Rettungsdienstleiter im Kreisverband dafür, dass alle Rettungsfahrzeuge identisch ausgestattet und bestückt sind, „damit die Retter sich ohne Verzögerung überall zurecht finden.“
In den beiden neuen Fahrzeugen müssen lediglich noch passende Funkgeräte und einige der Medikamente, Verbände und verschiedenes Handwerkszeug für die Retter einsortiert werden, dann stehen sie für Einsätze im Landkreis zu Verfügung.
Ansprechpartner:
Matthias Fink
Leiter Rettungsdienst
Tel.: (0 71 61) 67 39-15
e-Mail
Spendenkonten:
48 000
Kreissparkasse Göppingen
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3 000
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