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Einrichtung Jugendsanitätsgruppe Schlierbach

Jugend ist Zukunft

Acht Jugendliche wurden nach Ausbildung und bestandener Prüfung in Schlierbach festlich als Jugendsanitätsgruppe eingesetzt. Es ist die vierte Gruppe Jugendlicher im Kreisverband, die sich auf diese Weise für den Dienst am Menschen einsetzt.

„Das schönste Werk eines Menschen ist Anderen Gutes zu tun“, zitiert Reiner Kurz, Vorsitzender des DRK-Ortsvereins Unteres Filstal-Schlierbach und beglückwünscht acht Jugendliche zwischen 14 und 16 Jahren. Die sechs Jungs und zwei Mädels haben es geschafft: sie sind nun offiziell eingesetzte Jugendsanitäter.

Es war 2006, da bildeten Mitarbeiter des DRK-Kreisverbandes erste Schulsanitäter in Schlierbach aus. Die waren ziemlich aktiv und wollten unbedingt eine Jugendgruppe, in der sie weiterhin gemeinsam lernen und Freizeit verbringen können.

Die Jugendsanitätsgruppe in neuem Outfit
Die Jugendsanitätsgruppe in neuem Outfit

„Also gut“, erinnert sich Björn Engelhardt, Jugendleiter des Ortsvereins. Eine rege Jugendgruppe entstand und neben vielen Freizeiten und lustigen Abenden blieb das Interesse der Jugendlichen, sich im Dienste des Roten Kreuz zu engagieren, wach. Am 7.März legten Verena, Lisa, Sebastian, die zwei Philipps, Jan, Andreas und Patrick ihre theoretische und praktische Prüfung zum Jugendsanitäter ab. Nach vier sehr intensiven Ausbildungstagen und einigem Büffeln zu Hause waren alle acht erfolgreich und nun stehen sie da in den Räumen des DRK in Schlierbach und lassen sich in ihren funkelnagelneuen Uniformen feiern. Nach Reiner Kurz gratuliert Peter Hofelich, der Vorsitzendes des Kreisverbandes, und noch mal stützt ein Zitat die Hochachtung: „Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile“. Die Jugendlichen und ihre Ausbilder haben viel gegeben, jede und jeder aus sich heraus, doch das, was aus der Jugendarbeit folgt, sei noch weit mehr: „Die Rotkreuz-Jugend ist Bindeglied und wichtiger Impulsgeber für den Bestand und das Wachsen der Rotkreuz-Arbeit.“ Reiner Kienzle, Leiter des Jugendrotkreuz im Kreisverband, erzählt ein bisschen aus der Geschichte der Jugendarbeit und übernimmt dann mit Björn Engelhardt die offizielle Einsetzung der acht Jugendlichen. Sie kleben die leuchtende Bezeichnung ’Jugendsanitätsgruppe’ auf die Rücken der blitzblanken Uniformjacken.

Björn Engelhardt vergisst nicht, Peter Maier und Tobias Laichinger zu danken. Die Bereitschafts-mitglieder unterstützen ihn tatkräftig bei der Jugendarbeit, auch Katja Binder, die immer wieder auch als Ausbilderin Wertvolles leistet, wird mit Anerkennung bedacht. Bevor Jan als Gruppenführer das liebevoll vorbereitete Büffett eröffnet, wird die Patin der Jugendsanitätsgruppe vorgestellt. Die 24-jährige Marion Binder hat als langjährige Leiterin verschiedener Jugendgruppen reichlich Erfahrung. Auch ist sie seit 15 Jahren beim DRK aktiv. Sie verspricht, zu ihrer Gruppe zu stehen, sie als Ansprechpartnerin und Fürsprecherin auf ihrem Weg zu begleiten. Beim fröhlichen Imbiss lassen es sich die Jugendlichen nicht nehmen, dem Spitzen-Team um Ulla Rapp für die prima Verköstigung und allen Anwesenden für ihre Unterstützung zu danken. Björn Engelhardt fasst daraufhin zusammen, dass „die Jugend in Schlierbach großes Potential berge, „Wir werden nicht enttäuschen“. Dies Versprechen geht in Richtung Kreisverbandes. Dessen Geschäftsführer Alexander Sparhuber und andere hatten sich beim Landesverband mächtig für die noch lange nicht selbstverständlichen Pioniere der Jugendarbeit ins Zeug gelegt.

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Rainer Kienzle

Rainer Kienzle
Jugendsanitätsdienst
Tel.: (0 71 61) 98 79 92-0
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