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Das Strategiepapier

Der Kreisverband hat ein Strategiepapier beschlossen

Präambel
Im Rahmen des Strategieprozesses "DRK - Der Richtige Kurs für unsere Zukunft" wurde unter Beteiligung vieler ehren- und hauptamtlicher Mitarbeiter die Strategie des DRK-Kreisverbands Göppingen für den Zeitraum 2008 bis 2012 erarbeitet.

Aufgabe dieser Strategie ist es, unter Berücksichtigung des Leitbildes und der Führungsgrundsätze des DRK Ziele und Handlungsanleitungen zu definieren, mit denen wir den DRK-Kreisverband Göppingen weiterentwickeln wollen.

Die Strategie wurde am 29.09.2007 auf Vorschlag des Kreisvorstands von der zweiten Strategietagung beschlossen.

Der Kreisvorstand ist aufgefordert, auf der Basis dieser Strategie, konkrete Zielsetzungen zu formulieren und Maßnahmenkataloge daraus abzuleiten.

1. Ehrenamtliche Gemeinschaften
Unsere ehrenamtlichen Gemeinschaften sind das Rückgrat der Rotkreuzorganisation. Neue spezifische Angebote sollen das Interesse am Mitmachen beim Roten Kreuz stärken. Wir haben aber auch den Anspruch, dieses punktuelle Interesse in die ehrenamtlichen Gemeinschaften zu integrieren.

Wir sind uns bewusst, dass eine erfolgreiche Fortführung unserer Aktivitäten maßgeblich von der Gewinnung und Förderung ehrenamtlicher Mitarbeiter abhängt. Deshalb wollen wir eine Jugendbereitschaft einrichten und die Kooperation mit Schulen stärken. Neuen Mitarbeitern wollen wir den Einstieg in die Rotkreuzarbeit durch flexiblere Ausbildungswege und ein Mentorenmodell erleichtern. Veränderten Freizeitbedürfnissen wollen wir durch projektbezogene Angebote Rechnung tragen.

2. Rettungsdienst
Wir sind der größte Anbieter rettungsdienstlicher Leistungen im Landkreis Göppingen. Hauptamt und Ehrenamt sind gut verzahnt. Unser Ziel ist es, diese Position beizubehalten. Deshalb wollen wir unseren Rettungsdienst kontinuierlich weiterentwickeln. Dabei gilt, dass unsere fachlichen Standards und die notwendige Qualität für unsere Kunden finanziell abgesichert werden müssen. So werden wir auch den Interessen unserer Mitarbeiter gerecht.

3. Sozialarbeit
Wir bieten jungen Familien, Senioren und Behinderten verschiedenste soziale Dienste an. Wir erkennen eine wachsende Nachfrage nach solchen Leistungen und wollen deshalb die vorhandenen Leistungen stärken und weitere Angebote entwickeln. Unsere Schwerpunkte in der Zukunft sind: Ambulante und stationäre Pflege, Hausnotruf, Einkaufsangebote für finanziell Schwächere, Freizeit- und Bildungsangebote für Schüler, junge Familien und Senioren sowie Integrations- und Betreuungsdienste für Migranten.

4. Zusammenarbeit von Ehren- und Hauptamt
Die Leistungsfähigkeit des DRK beruht auf der erfolgreichen Zusammenarbeit von ehren- und hauptamtlichen Mitarbeitern. Deshalb wollen wir das Miteinander in Projekten, Schulungen und Gremien weiter voran treiben. Durch gemeinsame Aktivitäten wollen wir die persönlichen Bindungen zwischen den Mitarbeitern und die Identifikation mit dem DRK stärken.

5. Qualität
Die Abteilungen Rettungsdienst und Rotkreuzdienste haben bereits ein zertifiziertes Qualitätsmanagementsystem eingeführt. Unser Ziel ist es, sämtliche Abteilungen der Kreisgeschäftsstelle und die ehrenamtlichen Gemeinschaften in dieses System einzubeziehen. Dadurch wollen optimierte Prozesse zur Zufriedenheit unserer Kunden und Mitarbeiter erreichen.

6. Finanzen
Wir wollen unsere finanzielle Unabhängigkeit bewahren. Dazu sparen wir, wo nötig, investieren, wo sinnvoll und bauen ertragsstarke Aufgabengebiete aus. Um unseren finanziellen Spielraum zu erweitern, wollen wir neue Wege bei der Gewinnung von Fördermitgliedern und Spendern beschreiten.

7. Öffentlichkeitsarbeit
Wir wollen unsere Öffentlichkeitsarbeit ausbauen, um auf unsere Angebote hinzuweisen und um Förderer und Unterstützer zu gewinnen. Geeignete Maßnahmen dafür sind Aktionstage oder die stärkere Verteilung von Informationsmaterialien an Kunden und Interessenten. Wir wollen neue Medien nutzen, um unsere Öffentlichkeitsarbeit zeitnah, integrierend und transparent zu gestalten.

8. Kreisgeschäftsstelle
Die Kreisgeschäftsstelle soll Strömungen und Veränderungen innerhalb des DRK aufnehmen, verarbeiten und in den ehrenamtlichen Gemeinschaften weiterleiten. Dazu bedarf es einer effizienten Organisation, die wir kontinuierlich weiterentwickeln wollen. Dies gilt insbesondere für Potentiale in den Bereichen Aufgabenzuordnung und Arbeitsabläufe.

9. Kreisverbandsübergreifende Zusammenarbeit
Für die Bewältigung neuer Aufgabenfelder kann auch die Zusammenarbeit mit benachbarten Kreisverbänden sinnvoll sein. Wir versprechen uns davon eine Verbesserung des Wissensaustausches und eine Verminderung des wirtschaftlichen Risikos bei der Aufnahme neuer Aufgabenbereiche. Eine offene und partnerschaftliche Zusammenarbeit ist dabei für uns unabdingbar.

10. Strategie 2010plus
Wir verfolgen interessiert den Strategieprozess "2010plus" des Bundesverbandes und wirken konstruktiv daran mit. In diesem Zusammenhang überprüfen wir auch die Veränderung unserer eigenen Führungsstrukturen.

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Ansprechpartner:

Peter Hofelich, MdL
Kreisvorsitzender
Tel.: (0 71 61) 67 39-29
e-Mail

Spendenkonten:

48 000
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