DRK-Rettungsdienst wurde 2010 im Landkreis 29.693 Mal gerufen
Am 11. Februar ist der europaweite „Tag des Notrufs“. Grund genug, sich die Bilanz der Rettungseinsätze des Deutschen Roten Kreuzes genauer anzusehen: Mit 29.693 Einsätzen waren die Retter im Jahr 2010 mehr als 81 mal jeden Tag, rund um die Uhr, im Einsatz.
Das Rote Kreuz hat unter anderem die Aufgabe, so schnell es geht, bestmögliche Hilfe für die Bevölkerung zu leisten.“ Der DRK-Geschäftsführer des Landkreises, Alexander Sparhuber, verweist anlässlich des europaweiten „Tag des Notrufs“ am 11. Februar auf die Bilanz der DRK-Einsätze im vergangenen Jahr. „Bei 29.693 Einsätzen wird deutlich, wie unerlässlich die Arbeit unserer Rettungskräfte ist“, ergänzt Rettungsdienstleiter Matthias Fink.

- Im Notfall sind wir zur Stelle
Rettungseinsätze, Krankentransporte und die Alarmierungen der Notärzte zusammen gerechnet, waren es im Durchschnitt mehr als 81 Einsätze jeden Tag. Die hilfsbereiten Frauen und Männer legten dafür 621.207 Kilometer zurück.
Die Disponenten der Integrierten Leitstelle Göppingen, die vom Roten Kreuz, dem Landkreis und der Stadt Göppingen gemeinsam betrieben wird, schickten die Rettungskräfte 9.196 Mal hinaus, um in akuten Notfällen zu Hilfe zu eilen – das war mehr als 25 mal an jedem Tag des Jahres.
Aufgrund der Schwere der Verletzungen oder Erkrankung von Patienten mussten die Notärzte der Göppinger Klinik am Eichert und der Geislinger Helfenstein Klinik 4.959 mal zusätzlich alarmiert werden. Die Notärzte im Landkreis hatten damit 13,5 Einsätze pro Tag. Die Zahl der Krankentransporte sank von 16.798 im Jahr 2009 auf 15.538 im vergangenen Jahr. So häufig wurden Patienten beispielsweise von den Landkreis-Kliniken in andere Krankenhäuser, in ein Altenheim, zu Ärzten oder nach Hause gefahren.
Wie bereits in den vorigen Jahren entfiel 2010 ein Großteil der Einsätze, nämlich 85 Prozent, auf internistische Notfälle, zu denen Herzinfarkt, Schlaganfall oder Lungenembolie zählen. Unfälle folgten mit 13 Prozent als Ursachen für Rettungseinsätze. An dritter Stelle standen mit zwei Prozent sonstige Notfälle, etwa Vergiftungen.
Die Einsatzleiter, die bei größeren Einsätzen die Koordinierung der Rettungskräfte übernehmen, waren im vergangenen Jahr 91 mal gefordert. In zwölf Fällen mussten sie die Rettung aus schwierigem Gelände verantworten, bei fünf schweren Verkehrsunfällen die Befreiung von mehreren eingeklemmten Personen. Auch bei Explosionen, Unfällen mit Chemikalien und Schießereien koordinierten sie die medizinischen Einsätze.
In den meisten Fällen wurde Hilfe über die Notrufnummer 112 gerufen. Der 11. Februar ist deshalb europaweit der "Tag des Notrufs". Über die Nummer 112 können in allen EU-Staaten Notrufe kos-tenlos, von Festnetzanschlüssen wie auch von Mobiltelefonen, abgesetzt werden.
Ansprechpartner:
Matthias Fink
Leiter Rettungsdienst
Tel.: (0 71 61) 67 39-15
e-Mail
Spendenkonten:
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Kreissparkasse Göppingen
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3 000
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